FAQ

Häufig gestellte Fragen.

Antworten zu Baugutachten, Energieberatung für Wohngebäude, Energieausweisen und zum Bestellablauf – kompakt zusammengefasst.

Sachverständigenbüro Panreck – Häufige Fragen zur Energieberatung
Welche Unterlagen benötigen Sie für ein Baugutachten?

Fotos, Schriftverkehr und vorhandene Schadensdokumentation, Pläne, Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis oder Rechnungen, Angaben zu Baujahr, Sanierungen, Nutzung und zeitlichem Verlauf sowie die Versicherungsnummer oder das Aktenzeichen, sofern vorhanden.

Was kostet ein Baugutachten?

Die Kosten richten sich nach Aufwand, Umfang und örtlicher Situation. Nach der ersten Schilderung Ihres Anliegens erhalten Sie einen transparenten Kostenvoranschlag.

Was ist der Unterschied zwischen Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis?

Der Verbrauchsausweis basiert auf den tatsächlichen Energieverbrauchsdaten der letzten drei Jahre. Er ist günstiger und schneller erstellt, setzt aber verwertbare Verbrauchsdaten voraus.

Der Bedarfsausweis bewertet das Gebäude rechnerisch anhand von Gebäudehülle und Anlagentechnik – unabhängig vom individuellen Verbrauch. Er ist aufwändiger, aber auch aussagekräftiger, insbesondere bei Sanierungsplanungen.

Welcher Energieausweis ist für mein Gebäude zulässig?

Das hängt von Gebäudeart, Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und Datenlage ab. Nutzen Sie den Energieausweis-Assistenten zur ersten Orientierung. Bei Sonderfällen erfolgt eine persönliche Einzelfallprüfung.

Was kostet ein Energieausweis?

Der Verbrauchsausweis eignet sich für bestehende Gebäude mit Verbrauchsdaten, der Bedarfsausweis ist für Neubau und bestimmte Bestandsgebäude vorgeschrieben. Kontaktieren Sie mich gerne für ein individuelles Angebot.

Was ist ein iSFP (individueller Sanierungsfahrplan)?

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist eine geförderte Energieberatung für Wohngebäude. Er zeigt Schritt für Schritt, welche Sanierungsmaßnahmen technisch sinnvoll sind, wie sie aufeinander aufbauen und mit welchen Einsparungen und Förderungen gerechnet werden kann.

Was bedeutet LCA (Ökobilanzierung)?

Die Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment) betrachtet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über den gesamten Lebensweg – von der Herstellung der Baustoffe über die Nutzung bis zum Rückbau. Sie wird zunehmend bei Nachhaltigkeitszertifikaten und Fördervorhaben gefordert.

Wie läuft eine Drohneninspektion ab?

Nach Terminabstimmung erfolgt die Sichtprüfung der relevanten Bereiche (Dach, Fassade, Anschlüsse) mit der Drohne. Sie erhalten eine Dokumentation der Aufnahmen mit Bewertung auffälliger Stellen. Die Inspektion ist gerüstfrei und verursacht keine Beeinträchtigung des Gebäudes.

Wann ist eine Thermografie sinnvoll?

Die Gebäudethermografie eignet sich zur Lokalisierung von Wärmebrücken, Dämmfehlern und Leckagen. Sie wird typischerweise in der Heizperiode bei ausreichender Temperaturdifferenz zwischen innen und außen durchgeführt. Vor dem Termin werden die passenden Voraussetzungen abgestimmt.

Wann benötige ich einen SiGeKo?

Ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) wird bei Bauvorhaben benötigt, bei denen mehrere Arbeitgeber tätig werden. Die Pflicht ergibt sich aus der Baustellenverordnung (BaustellV). Der Bauherr ist für die Bestellung verantwortlich.

Was ist der Unterschied zwischen SiGeKo und Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Der SiGeKo koordiniert Sicherheitsmaßnahmen auf Baustellen während der Bauphase. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit berät Arbeitgeber dauerhaft zum betrieblichen Arbeitsschutz. Es handelt sich um unterschiedliche Rollen mit unterschiedlichen Rechtsgrundlagen.